Aquarium Wasseraufbereiter — Braucht man das?

Wasseraufbereiter fürs Aquarium: Wann sie sinnvoll sind, was sie wirklich tun und wann du sie nicht brauchst.

pflege · 5 Min. Lesezeit · wasseraufbereiter, chlor, schwermetalle, leitungswasser, pflege

Aquarium Wasseraufbereiter — Braucht man das?

Wasseraufbereiter gehören zu den meistverkauften Aquaristik-Produkten. Aber braucht man sie wirklich? Die Antwort hängt von deinem Leitungswasser ab.

Was machen Wasseraufbereiter?

Typische Wirkstoffe

| Wirkstoff | Funktion | Nötig? |

|-----------|----------|--------|

| Natriumthiosulfat | Neutralisiert Chlor | Nur bei gechlortem Wasser |

| EDTA / Chelate | Bindet Schwermetalle (Cu, Zn, Pb) | Bei alten Kupferrohren |

| Kolloide | Schützen Schleimhaut der Fische | Umstritten |

| Aloe Vera / Vitamine | „Pflege" | Marketing, keine nachgewiesene Wirkung |

Wann du einen Wasseraufbereiter BRAUCHST

1. Gechlortes Leitungswasser

2. Alte Kupferleitungen

3. Notfälle

Wann du KEINEN Wasseraufbereiter brauchst

Die günstigere Alternative

Wasser abstehen lassen

Wasser über Aktivkohle filtern

> PerfectTank-Tipp: Teste dein Leitungswasser einmal auf Kupfer und Chlor — wenn beides negativ ist, kannst du dir den Wasseraufbereiter dauerhaft sparen!

Fazit

Für die meisten deutschen Aquarianer sind Wasseraufbereiter nicht zwingend nötig. Wer sichergehen will, nutzt einen einfachen Produkt ohne überflüssige Zusätze. Wichtiger sind: regelmäßige Wasserwechsel, temperiertes Wasser und saubere Leitungen.

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