Osmoseanlage fürs Aquarium: Wie sie funktioniert, welche du brauchst und wie du Osmosewasser richtig aufhärtest.
technik · 7 Min. Lesezeit · osmose, wasserhärte, technik, aufbereitung, weichwasser
Viele Aquarienfische und Garnelen brauchen weiches Wasser, das aus der Leitung selten kommt. Eine Osmoseanlage ist die sauberste Lösung — einmal angeschafft, liefert sie für Jahre perfektes Ausgangswasser.
Leitungswasser wird durch eine halbdurchlässige Membran gepresst. Nur Wassermoleküle passieren — Mineralien, Schwermetalle, Pestizide und Chlor werden zurückgehalten.
| Parameter | Typischer Wert |
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| Rückhalterate | 95–99% |
| Durchfluss | 100–400 GPD (380–1500 l/Tag) |
| Abwasserverhältnis | 1:3 bis 1:4 |
| Permeat-TDS | 0–20 ppm |
| Lebensdauer Membran | 2–3 Jahre |
| Anlage | Preis | Für |
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| Einfache 3-Stufen | 30–60 € | Einsteiger |
| Hochwertige 3-Stufen | 60–120 € | Standard |
| Mit Druckerhöhung | 100–200 € | Bei niedrigem Wasserdruck |
Reines Osmosewasser ist für Fische und Garnelen gefährlich! Es hat keine Mineralien, keinen pH-Puffer und kann osmotischen Stress verursachen.
| Produkt | Für | Dosierung |
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| SaltyShrimp GH/KH+ | Neocaridina | Bis TDS 250–350 |
| SaltyShrimp Bee Shrimp GH+ | Caridina | Bis TDS 100–180 |
| Duradrakon GH-/KH-Salz | Fische allgemein | Nach Zielwert |
| Eigenmischung (CaCl₂ + MgSO₄) | Fortgeschrittene | Berechnen |
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